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Gelesen: 5701|Antwort: 14

MIRAGE - wofür? Ich kapier das nicht.

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Post time: 2013-05-13 14:44:44 |Alle Beiträge dieses Themas
Sorry wenn ich so blöd frage, aber vielleicht kann mir mal einer der Mirage-Benutzer, oder jemand der sich auskennt, den Sinn erklären...
Ich verstehe bislang nur, das Mirage ein Druckertreiber ist, der alle Einstellungen in einem übersichtlichen Menü zusammenfasst. Mirage ist kein RIP, Mirage bringt keine Druckverbesserung.
Wofür sollte ich da mehrere hundert Euro hinlegen?
Grüße
Stefan
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Post time: 2014-06-25 20:35:48 |Alle Beiträge dieses Themas
    Original geschrieben von yankton um 2013-05-13 23:37
    Hallo Orang,
    um die Unklarheiten etwas zu beleuchten: die Grundfrage bei der Umrechnung eines Pixels ...


hallo,
jetzt bin ich komplett verwirrt.
Habe Epson 4880 und Mirage.
Mir wurde gesagt, dass eine Auflösung von 360 richtig ist und durch 90 teilbar sein soll.
d.h. für Bilder größer bis ca 50x70 optimal, wenn größer, dann  180 ppi und sonst 270 (also teilbar durch 90).
Jetzt werden Abstände von 72 ins Spiel gebracht.
Also  288x5 dots=1440?
1440/360=4 dots, 720/360= 2 dots, da kann ich noch folgen.
Aber wieso 5 dorts?

Und weiter oben wird folgende Rechnung gemacht:
"Da auf einer Fläche gedruckt wird, bildet der Drucker bei 720 dpi das Pixel eines 360 ppi Bildes mit 4 dots ab.
Bei 1440 dpi sind es 16 dots."

Kann das jemand erläutern?

Danke vielmals
Genev
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Post time: 2013-05-14 09:14:56 |Alle Beiträge dieses Themas
Lieber Herr Will,
ich habe das Thema mit der Mirage Software gelesen, bin aber für mich nicht schlauer geworden:
Mein Drucker ist der Epson Stylus 3880.
mein Problem: ich habe in Indesign ein Fotobuch mit dem entsprechenden Layout fertig gemacht. Doch beim Drucken werden besonders die blauen bzw. blaugrünen Farben falsch wiedergegeben. Wenn ich das Bild unter PS bzw. LR drucke stimmt alles. Irgendetwas im Druckteil von Indesign stimmt nicht bzw,. ich mache etwas falsch.
Nun habe ich mir Mirage runtergelassen: die Farben stimmen wieder. bei den ungeraden Seiten
ist der Druckvorgang bzw. das Vorbereiten in Mirage einfach. Aber bei den ungeraden Seiten muss man sehr umständlich vorgehen (jede einzeln, den wenn man alle druckt stimmen die Seitenzahlen nicht überein).
Meine Frage: brauche ich prinzipiell Mirage bei einem Drucker ohne Rollenware? Warum druckt Indesign nicht so wie PS?
mfg
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Post time: 2013-05-14 07:42:36 |Alle Beiträge dieses Themas
>>Sendet man eine Datei mit
>> Druckauflösung von 360 Pixel per Inch an den
>> Drucker, der mit 720 dots per Inch druckt, so
>> werden aus einem Pixel beim Weg des Druckkopfs
>> über das Medium zwei Druckpunkte berechnet.
>Da auf einer Fläche gedruckt wird, bildet der Drucker bei 720 dpi das Pixel eines 360 ppi Bildes mit 4 dots ab.
>Bei 1440 dpi sind es 16 dots.
Lieber Bernd,
danke, das macht die Aussage erst wirklich präzise, da ja auch der Vorschub durch die höhere Auflösung halbiert wird, entstehen aus dem 360ppi-Pixel bei 720 dpi 4 dots und bei 1440 dpi in der Tat 16 dots.
Danke für die Ergänzung.
Hermann Will
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Post time: 2013-05-14 06:08:52 |Alle Beiträge dieses Themas
will schrieb:
-------------------------------------------------------
>Sendet man eine Datei mit
> Druckauflösung von 360 Pixel per Inch an den
> Drucker, der mit 720 dots per Inch druckt, so
> werden aus einem Pixel beim Weg des Druckkopfs
> über das Medium zwei Druckpunkte berechnet.
Da auf einer Fläche gedruckt wird, bildet der Drucker bei 720 dpi das Pixel eines 360 ppi Bildes mit 4 dots ab.
Bei 1440 dpi sind es 16 dots.
Viele Grüße, Bernd
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Post time: 2013-05-14 04:39:10 |Alle Beiträge dieses Themas
Lieber Herr Will,
Viele Dank für die Antwort.
Ich habe einige Prints erstellt (EPSON Traditional Photo Paper A3+) und bin begeistert. Ich habe noch eine Frage bzgl. Schärfen, welches ich in Lightroom via Sharpener pro vollziehe, Farbmanagement läuft via LR, ICC vom Hersteller, wie ist die Einstellung in der Druckfunktion bzgl. Schärfen des Ausdruckes, nach dem ich bereits s.o. Schärfte, diese Funktion dennoch anklicken?
MfG
Fotolux
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Post time: 2013-05-14 03:30:05 |Alle Beiträge dieses Themas
Hallo fotolux,
ich kann mir nicht vorstellen, dass Mirage auf Lightroom läuft, denn es ist als Photoshop-Plug-in angelegt. Doch um Sicherheit zu bekommen, fragen Sie dazu bitte den Mirage-Support.
zur Frage  " Sind Printergebnisse via Lightroom/ohne Rip mit meinen Epson 3800 den Prints mit Lightroom/Rip unterlegen?"
Mirage verbessert nicht die Druckqualität, sondern erleichtert den Workflow ganz enorm, weil Sie nicht ständig im Treiber irgendwelche Einstellungen prüfen müssen. Wenn Sie mit den Drucken aus Lightroom  nicht glücklich sind, dann ist die Frage, ob Sie mit den Bildern generell aus Lighroom zufrieden sind. Tatsache ist, dass Capture1 aufgrund der eingebundenen Kameraprofile bei der Entwicklung die bessere Qualität exportiert.
Wenn die aus Lightroom erzielte Bildqualität stimmt und es beim Drucken klemmt, dann könnte eine Teilnahme an einem unserer Seminare möglicherweise sinnvoll sein.
mit den besten Grüssen
Hermann Will
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Post time: 2013-05-14 02:09:34 |Alle Beiträge dieses Themas
Orang schrieb:
-------------------------------------------------------
> Sehr aufschlussreich, herzlichen Dank!
Lieber Herr Will,
Ich habe derzeit nur Lightroom (3.5) und stelle die Frage, ob die Printergebnisse via Lightroom/ohne Rip mit meinen Epson 3800 den Prints mit Lightroom/Rip unterlegen sind?
Wenn Sie Rip's doch den Vorzug i.B. auf bessere Qualität geben würden, welchen Rip würden Sie für die o.g. Kombination empfehlen, kann man Mirage Premium Edition 1.0, welche dem Epson 3800 beilag in Lightroom nutzen?
mfg!
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Post time: 2013-05-14 00:48:56 |Alle Beiträge dieses Themas
Sehr aufschlussreich, herzlichen Dank!
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Post time: 2013-05-13 23:37:21 |Alle Beiträge dieses Themas
Hallo Orang,
um die Unklarheiten etwas zu beleuchten: die Grundfrage bei der Umrechnung eines Pixels in verschiedene Druckauflösungen ist stets das gleiche: Wie viele Druckpunkte entstehen aus einem Pixel? Deshalb gibt es diese Grundregel von 360 pixel per Inch bei Dateien, die auf dem Epson (native Auflösung 360 dpi, Canon und HP 300 dpi) verarbeitet werden. Sendet man eine Datei mit Druckauflösung von 360 Pixel per Inch an den Drucker, der mit 720 dots per Inch druckt, so werden aus einem Pixel beim Weg des Druckkopfs über das Medium zwei Druckpunkte berechnet. Drucken wir mit 1440 dots per Inch (dpi), entstehen aus einem Pixel bereits vier dots (360 x 4 = 1440). Da 288 x 5 auch 1440 ergibt, kann man als Epson-Anwender auch mit einer Eingabe-Aufläsung von 288 Pixel per Inch arbeiten.
Verwirrend sind dabei zunächst die Bezeichnungen. Unsere Bilddatei hat beispielsweise 288 Pixel Per Inch, was fälschlicherweise immer mit dots per Inch bezeichnet wird. Pixel ist in diesem Fall jedoch nicht gleich Dot, weil Pixel über die Farbtiefe noch eine Reihe von weiteren Eigenschaften definiert. Also die Bilddatei hat Pixel per Inch, das Bild wird jedoch gedruckt in Dots per Inch.
Nun zu des Pudels Kern: Egal ob RIP oder nicht RIP, je eindeutiger die Umrechnung von Pixel in Bildpunkte (dots) erfolgt, desto klarer auch die Druckergebnisse. Mit 288 x 5 =1440 erzielen Sie vermutlich bessere Ergebnisse als mit 303 ppi und 1440 dpi Druckauflösung, denn im ersten Fall entstehen aus jedem Pixel fünf dots, in zweiten Fall berechnet der Treiber aus jedem Pixel rechnerisch 4,752475 dots. Dass es bei diesen Berechnungen zu Artefakten kommt, ist naheliegend. Das bringt auch professionelle RIPs in Bedrängnis.
Dennoch: wenn wir Bilder in A4 drucken, tut man sich schwer, den Unterschied zwischen 360 ppi und geringfügig höherer oder niedriger Auflösung zu sehen. Wenn Sie jedoch an die Formatgrenzen gehen oder gar ein Bild auf 200% per Skript von Roberto hochrechnen, dann zahlt es sich aus, mit einer für den Drucker optimalen Auflösung zu arbeiten.
Mit besten Grüssen
Hermann Will
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Post time: 2013-05-13 22:26:24 |Alle Beiträge dieses Themas
Hallo Stefan,
ich habe vor einem knappen Jahr Mirage beim Druckerkauf gratis dazu bekommen.
Sehr genau habe ich mich bislang auch immer an die "Anweisungen/Empfehlungen" von Roberto gehalten, was qualitativ sehr gute Ergebnisse bringt.
Nun muss ich nach dieser Zeit inzwischen anmerken, dass ich keine gravierenden Qualitätseinbußen mit Mirage feststellen kann. Habe aber auch noch keinen direkten Vergleich gemacht.
Mirage benutzt natürlich in der von dir selbst eingetragenen Medienauflistung die erstellten oder herunter geladenen  ICC-Profile sowie diverse andere selbst festgelegte Einstellungen entsprechend der Dicke und Oberfläche des jeweiligen Papiertypes.
Für die genaue Größeneinstellung des Ausdruckes, plus Rand z.B.,  ist Mirage eine wesentliche Erleichterung.
Auch wenn du mehrere Bilder auf Rollenware positionieren willst, geht das prima.
Mirage ist nicht kompliziert und funktioniert gut.
Meine Ausgangs-Dateien sind mit 360 dpi vorgegeben.
Was dann intern bei der Druckgrößenreduktion passiert, ob das über Mirage ungünstig ist, kann ich jetzt erst einmal vorsichtig verneinen. Jedenfalls habe ich nichts Auffälliges bemerkt.
Bei wesentlichen Vergrößerungen skaliere ich vor dem Ausdruck in PS mit dem 200%-Script von Roberto oder eben mit anderen Mitteln.
Ergebnis: ich arbeite jetzt sehr gern und sogar ausschließlich mit Mirage!
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Post time: 2013-05-13 20:33:59 |Alle Beiträge dieses Themas
Jetzt muss ich die Frage noch um einen Punkt erweitern, nachdem ich gesehen habe, dass Hahnemühle für Mirage ein Profil- und Einstellungspaket bereithält.
Bedeutet das, dass ich für Mirage spezielle Profile benötige?
Habe jetzt meinen 3880 gegen einen 4880 eingetauscht und wollte anfangen, Profile zu ordern.
Da ich aber noch nicht weiß, ob ich mir Mirage leisten soll, hänge ich jetzt etwas in der Luft.
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Post time: 2013-05-13 18:42:09 |Alle Beiträge dieses Themas
Eine Frage ist für mich offen, die ich auch vom Mirage-Support bisher nur unzureichend beantwortet bekam:
Nach der Empfehlung von Roberto Casavecchia benutze ich immer die originäre (Epson-)Drucker-Auflösung bzw. gerade Vielfache oder gerade Teiler davon. Ich bilde mir ein, dass das tatsächlich die besseren Ergebnisse bringt (3880 mit Epson-Treiber aus Photoshop CS4 und CS5). Leider ist das Ergebnis in der Bildgröße dann immer ein gewisser Kompromiss. Angeblich kann man die Einhaltung dieser Regel mit einem RIP getrost vergessen.
Ob das auch für Mirage gilt, das ja nicht unbedingt als RIP bezeichnet werden kann, konnte mir bisher keiner sagen. Sollte man in Mirage die genaue Einhaltung der o. gen. Regel vernachlässigen können (bei entsprechend guten Ergebnissen), dann wäre Mirage für mich eine Option. Denn die Sache mit den Keilrahmen und die Unabhängigkeit von Epsons Längenbeschränkung würde sich für mich auszahlen, da ich kurz vor einem Wechsel zum Epson 4880 stehe.
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Post time: 2013-05-13 17:40:44 |Alle Beiträge dieses Themas
Hallo Herr Will,
danke für die Antwort. Das macht es mir jetzt doch klarer.
Da ich nur mit einem Medium drucke ist die Gefahr der Fehlbedienung relativ gering.
Verschiedene Formate auf einem Blatt nutze ich kaum. Zudem wird das ja in Lightroom 3 deutlich besser werden.
Leinwand auf Keilrahmen mache ich gar nicht. Von daher hat sich Mirage für mich erübrigt ;-)
Schönen Abend
Stefan
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Post time: 2013-05-13 15:58:06 |Alle Beiträge dieses Themas
Hallo Stefan,
das Thema "Mirage" ist für all jene besonders interessant, die verschiedene Medien, beispielsweise als Druckdienstleister, bedrucken. Sie kennen die Fehlerquellen beim Einbinden der Profile. Wenn Sie versehentlich beim Drucken mit Profil das Drucker-Farbmanagement nicht abschalten, dann haben Sie schon einen Fehldruck, oder wenn Sie die falsche Basis-Einstellung im Epson-Treiber wahlen. Das fasst Mirage alles unter einer Einstellung zusammen.
Noch viel interessanter ist allerdings die Möglichkeit, verschiedene Bildformate z. B. auf einem Bogen A3+ zu drucken. Also zwei Bilder im Format 10 x 15 cm und drei in 13 x 18 cm auf einem Blatt. Das geht bedingt auch in Lightroom, doch mit der Einschränkung, daß es keine Proof-Ansicht gibt.
Für mich im Augenblick allerdings die interessanteste Sache ist es, für den Druck von Leinwand auf Keilrahmen, die Ränder zu spiegeln. Das geht auf Knopfdruck und die Software legt mir die Randbereiche von z b. 3 cm spiegelverkehrt nach aussen an. Das spart richtig Zeit und ich habe jederzeit die Voransicht, wie das Bild mit dem Profil und mit dem gewählten Rendering Intent wirkt. Es gibt noch eine ganze Menge weitere Vorteile, doch es liegt mir fern, hier eine Produktanpreisung zu liefern.
Wer nur privat ohne kommerziellen Aspekt druckt, für den ist Mirage Luxus, wer auch kommerzielle Absichten mit dem Drucken vermischt, für den ist Mirage eine Software, die das Arbeiten schneller und sicherer macht.
Hermann Will
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